Manfred Schlüter

Preisträger Manfred Schlüter (Foto: Arne Rautenberg)

Manfred Schlüter hat den Dithmarscher Kulturpreis 2017 erhalten. Wir gratulieren!

"Der Kunst und den Menschen verpflichtet" titelte die Dithmarscher Landeszeitung ihren ausführlichen Bericht über die Preisverleihung (Artikel von Martin Köhm am 8.12.17) und zitierte damit aus der Rede des Kreispräsidenten. Der Laudator Frank Trende habe als Kern des künstlerischen Schaffens von Manfred Schlüter ausgemacht: "Die Sehnsucht nach einer besseren Welt, Toleranz, und Ehrfurcht vor der Natur."

Aus der Pressemitteilung des Kreises:
 

HEIDE. Der Autor und Künstler Manfred Schlüter ist Träger des Dithmarscher Kulturpreises 2017. Einstimmig entschied sich der Hauptausschuss und der Schul- und Kulturausschuss in einer gemeinsamen Sitzung am 10. Oktober 2017 für den international bekannten Kinder- und Jugendbuchautor und Illustrator aus Hillgroven.

Der 1953 in Kellinghusen geborene Künstler befasst sich seit über 30 Jahren mit Malerei, Zeichnungen, Objektkunst, Gedichten und Geschichten. Nach seiner Ausbildung zum Tiefdruckretuscheur absolvierte er ein Grafik-Design-Studium. Er hat Bücher von Michael Ende, Achim Bröger, Boy Lornsen und Willi Fährmann und anderen illustriert. Mit „Das Kuddelmuddelbuddelbuch“ veröffentlichte der Preisträger im Jahr 1991 sein erstes Buch mit eigenen Texten. Es folgten unter anderem „Wer ist denn da noch wach?“ (1995), „24 Weihnachtsmänner“ (2000/Neuauflage 2017), „Reime-Eimer“ (2006), „Herr Schwarz und Frau Weiß“ (2007/Neuauflage 2014), „Vom Fischer, der ein Künstler war – 30 kleine Geschichten für große Gedanken“(2011) und „Am Anfang, sagte der Apfel – Etwas andere Geschichte von der Schöpfung von A bis Z“ (2016). Sein neuestes Bilderbuch „Der kleine Herr Jemine“ ist in diesem Herbst erschienen. Seine Bücher werden nicht nur in Deutschland aufgelegt, sondern auch in Skandinavien und Asien angeschaut und gelesen.

Manfred Schlüter ist seit 1987 regelmäßig zu Gast in Bibliotheken, Buchhandlungen, Schulen und Kindertagesstätten. Dort sucht er den direkten Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, erzählt seine Geschichten in Wort und Bild und gewährt Einblick in die Entstehung von Bilderbüchern.

Schlüters Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er den Friedrich-Hebbel-Preis (1983), das Stipendium der Cranach Stiftung, Lutherstadt Wittenberg (2002) und den Friedrich-Bödecker-Preis (2008).

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